Geräucherte Forelle
Zuerst brauchst man ein Räuchergerät, um geräucherten
Fisch herzustellen. Wir haben unseres vor Jahren in Helsinki
im Kaufhaus Stockmann gekauft, und es heißt "Swedish
Smoker". Aber man kannst es in Skandinavien in vielen Geschäften
kaufen, sogar an Tankstellen. Ein Räuchergerät ist
recht primitiv, und man kann es sogar selbst herstellen.
Zweitens braucht man frischen Fisch. Da wir in der Stadt wohnen
und ihn nicht selbst angeln können, kaufen wir auf dem Markt
oder im Fischgeschäft frische Regenbogenforellen. Bachsaiblinge
sind noch schmackhafter, aber nicht immer zu bekommen. Der Fisch
muß ausgenommen und gründlich gewaschen werden. Dann
wird er gesalzen. Prinzipiell gibt es dazu zwei Methoden. Eine
ist, 80 Gramm Salz auf einen Liter Wasser aufzulösen und
den Fisch über Nacht in eine ausreichende Menge dieser Lösung
zu legen. Wir benutzen meistens die schnellere, nämlich
den Fisch dick mit Salz einzureiben und für 3 bis 4 Stunden
gekühlt liegenzulassen.
Jetzt kann man das Salz abwaschen und den Fisch auf das Gitter
des Räuchergeräts legen. Eine dünne Schicht Holzspäne
breitet man auf dem Boden des Räuchergeräts aus. Man
benötigt 2 dl Holz und fügt noch 4 Stücke Würfelzucker
und einige Wachholderbeeren hinzu. Die Pfanne mit dem Fisch wird
eingesetzt und der Deckel geschlossen. Eine kleine Schüssel
wird mit Brennspiritus gefüllt, unter das Gerät gestellt
und angezündet. Es sollte etwa 20 Minuten brennen.
20 Minuten später, wenn der Alkohol verbrannt ist, ist
der Fisch fertig.
Man nimmt den Fisch heraus, zerlegt ihn in Filets und serviert
ihn mit Tunnbröd und Bier.
Größere Mengen kann man in einer Tonne räuchern,
wie es hier in Teusajaure auf dem Kungsleden gemacht wird:

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