Tromsö

(1997)

 Im Juli 1997 kamen wir nach Tromsö, nachdem wir in Finnland und Schweden gewandert waren. Tromsö war genau das, was wir nach der Angriffen der Mücken während dieses Sommers brauchten. Ich kann mich nicht erinnern, ob es in Tromsö auch Mücken gab, also gab es wahrscheinlich keine. Wir wollten uns etwas umsehen und ein paar Tage entspannen.

 Touristen und Einwohner bevölkerten die Straßen an diesem wunderschönen sonnigen Tag.

 Wir genossen es, über die Fußgängerzone der Stadt zu schlendern.

 Die Atmosphäre in den Restaurants erinnerte eher an ein südliches Land als an eine Stadt nördlich des Polarkreises.

 Oder vielleicht an einen Biergarten in München. Allerdings war nur die Atmosphäre ähnlich, die Preise waren einfach norwegisch.

Wir nahmen an einer organisierten Stadtrundfahrt teil, die das Tromsö Museum, die Eismeerkathedrale und einige andere Sehenswürdigkeiten einschloß. An den Abenden genossen wir das "Nachtleben" von Tromsö, na ja, es wurde nicht richtig dunkel..

 Wir fanden einen Pub mit dem Namen "Amtmannens Dottir", eine Art Studentenkneipe. Ich wurde bald von einem Computer mit Internetanschluß angelockt. In Deutschland wäre das Bier wahrscheinlich billig gewesen und das Internet teuer, aber hier in Tromsö war es genau umgekehrt.

 Es war ein sehr gemütlicher Platz, wie man auf den Bildern sieht, und wir verbrachten dort eine ganze Weile. Carola und ich schrieben eine Menge E-mails an Freunde, und ich freute mich über die 1.5 kB/s Verbindung mit unserem lahn.de-server. Unglücklicherweise erreichte keine der Mails den Empfänger.

Wir fotografierten auch die Schiffe der "Hurtigruten" , der norwegischen Küstenschiffahrtslinie, und wir stellten fest, daß es eine kombinierte Tagestour mit Bus und Schiff gab. Wir hatten oft schon vorgehabt, eine längere Fahrt auf der Hurtigruten zu machen, aber wir waren noch nie so nahe gewesen. So reservierten wir am nächsten Tag im Tourist Büro die Tour. Du kannst uns auf der nächsten Seite folgen.


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