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Hütten an den Wanderwegen

Die meisten Hütten an den Wanderwegen werden von der Svenska Turistföreningen verwaltet.

Die größeren Anlagen, meist an den Endpunkten der Wege, heißen "Fjällstation", bzw. (in Abisko) Turiststation. Sie sind jugendherbergsähnliche Unterkünfte mit bis zu 400 Betten, manchmal mit Campingplatz und Hütten. Sechs solche Stationen betreibt der STF. Man kann Betten reservieren, in einem Shop Material kaufen, und in einem Selbstbedienungsrestaurant essen. Mehr Details z.B. über die Abisko Fjällstation und die Kebnekaise Fjällstation findet man über die Indexseite des Kungsleden.

Hütten finden sich im allgemeinen im Abstand einer Tagesetappe entlang den Wanderwegen in den Wildnisgebieten. Hier muss man sein eigenes Essen kochen und auch für alles übrige selbst sorgen. In manchen Hütten gibt es Proviantverkauf.

Sitojaurestugan

Es gibt nur wenige verschiedene Typen von Hütten, und diese hier am Sitojaure See ist typisch für viele von ihnen.

In der Hütte

In der Hütte findet man einen kombinierte "Wohnküche". Elektrischen Strom gibt es nicht, aber ich glaube, man wird ihn nicht vermissen.

Schlafabteil

Die Schlafabteile haben zwei- und selten dreistöckige Betten. Außerhalb der Saison wird man vielleicht alleine in der Hütte sein. Während der Saison ist es teurer und man wird wahrscheinlich die Hütte mit anderen Wanderern teilen.

Der folgende Text wurde vom STF verfaßt und ich habe ihn aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

STF Gebirgshütten

Hütten im Gebirge

Um Wandertouren in den Bergen zu ermöglichen hat der Schwedische Touring Verein etwa 90 Hütten an 50 verschiedenen Stellen erbaut. Die Hütten sind von unterschiedlicher Art und Größe. Alle haben gemeinsam, daß sie an "strategischen" und oft sehr schönen Orten liegen.

In der Hütte

Eine Berghütte bietet eine einfache und doch bequeme Unterkunft. Man findet eine Küche, mit einem Tagesraum kombiniert, Schlafräume und Trockenmöglichkeiten. Die größten Hütten haben etwa 90 Betten. Einige Hütten haben sogar eine Sauna. In separaten Gebäuden findet man eine einfache Toilette und einen Holzschuppen.

Der Schlafraum

Die Betten in der Hütte sind breit und bequem. Natürlich gibt es Matratzen, Decken und Kissen. Man muß einen Schlafsack oder Bezüge mitbringen. Man teilt den Raum mit einigen anderen Leuten, aber viele Hütten haben auch Vierbettzimmer. Man kann Räume nicht im voraus reservieren.

Die Küche

Die Hälfte des Vergnügens auf einer Wandertour sind die Mahlzeiten. Man findet Kochutensilien und Geschirr in der Hütte, man sollte aber Besteck mitbringen. Zum Kochen gibt es Gasherde, aber auch Holzöfen werden noch benutzt. Gas gibt es nur während der Saison.

Von Pältsa nach Storrödtjärn

Die nördlichste Hütte des STF, Pältsa, liegt am Treriksröset (gemeinsamer Punkt von Schweden, Finnland, Norwegen) in Lappland. In Dalarna findet man die südlichste Hütte, Storrödtjärn. Die Hütten liegen entlang markierter Wanderwege etwa 7 bis 25 km voneinander entfernt. Die Orte wurden sorgfältig ausgewählt und sind günstig als Startpunkte für Touren. Der Kungsleden zwischen Ammarnäs und Hemavan in Västerbotten ist ein Beispiel eines modernen Netzes von Hütten und Trails. Im "Fjällhandboken" des STF (in Schwedisch) findet man eine Liste der Hütten und Karten, die ihre Lage beschreiben.

Feuer, Holz und Wasser

Die Unterkunft basiert auf Selbstversorgung, d.h. jeder zerkleinert Holz, macht Feuer, holt Wasser, kocht und sorgt dafür, daß die Hütte beim Verlassen sauber ist. Zur Betreuung der Hütten gibt es während der Saison Hüttenwirte, die auch das Geld für Übernachtung, Camping oder Tagesbesuch kassieren. Die Hütten sind mit einigen Ausnahmen von Anfang März bis Ende Mai und von Ende Juni bis Anfang September geöffnet. Während der übrigen Zeit ist ein Raum zugänglich, der aber als Notraum ohne Heizung und Gas sein kann. Das "Fjällhandboken" zeigt die aktuellen Preise und Öffnungzeiten.

Verpflegung

Da man Verpflegung in allen STF Fjällstationen, allen Hütten in Jämtland und Härjedalen und einigen Hütten in Lappland kaufen kann, braucht man selten Essen für mehr als zwei oder drei Tage mitzunehmen. Die meisten Angebote sind Konserven. Mit etwas Phantasie und vielleicht einem Beitrag aus der Natur kann das Abendessen trotzdem gut schmecken.

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