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Blick auf Kebnekaise vom Nordkalottleden

Seitenweg zum Kungsleden: Sitasjaure - Hukejaure - Tjäktavagge
2 Tage, ca. 42 km

(1996)

Eine Kartenskizze findet sich in einem separaten Fenster. Die Strecke ist auch in der Karte des Kungsleden Abisko - Vakkotavare enthalten.

Dieser Trail ist nur wenig begangen. Er ist Teil des Nordkalottleden. Nach einer Sarektour hatten wir noch einige Urlaubstage und wollten eine kurze Tour machen. Wir starteten in Sitasjaure, das man von Ritsem aus mit einem Bus erreichen kann. Ein Wanderweg führt entlang der Straße, aber man wird wohl eher mit dem Bus fahren.

 Zwischen Sitasjaure und Hukejaure

Von Sitasjaure auf 600 m führt der Trail aufwärts in ein Hochland von 700 bis 800 m. Der Weg ist leicht zu gehen. 7 km von Sitasjaure überquert man den Ainna Fluß auf einer Brücke und passiert einen Zaun, der Rentiere verschiedener Herden trennt. Nach 2 weiteren Kilometern sieht man die Hütten eines Sommerdorfs in einiger Entfernung.

Bei Hukejaure

Hukejaure ist eine sehr ruhige Hütte und sie liegt zwischen den Felsen auf der anderen Seite des Kaisejaure Sees im Bild. Die letzten Kilometer zwischen den Felsen waren sehr felsig und schwer zu gehen.

Wir waren an diesem Abend mit dem Stugvärd alleine. In der Nacht zuvor, so erzählte er uns, war die Hütte recht voll mit einer Gruppe von 11 Personen. Ein Pfad führt zum Ivarsten in einer Entfernung von 5 km von Hukejaure und weiter zur Gautelis Hütte in Norwegen. Zur Singi Hütte gab es auch eine in der Karte eingezeichnete nicht markierte Abkürzung. Wir wollten aber auf dem normalen Weg bleiben.

Im Tjutjavagge

Am nächsten Tag setzte sich der Weg zunächst durch die Felsen fort, wurde aber dann einfacher. Er führte ins Tjutjavagge hinunter, und vor dem Hintergrund des Sälka mußten wir den Fluß überqueren.

Watstelle im Tjutjavagge

In der Karte waren zwei Watstellen makiert. Wir nahmen die erste. Der Fluß war ohnehin zu dieser Jahreszeit sehr niedrig, und man mußte einfach von Stein zu Stein springen.

Blockfelder

Der Pfad im Tjutjavagge war nicht sehr angenehm. Felsige Passagen wechselten mit Grasland. Dieses war sehr holprig, und es gab keinen kontinuierlich markierten Pfad. Manchmal glaubte man, einen gefunden zu haben, aber dann ging er wieder verloren. Manche Täler im Sarek, so dachten wir, waren wohl einfacher zu gehen als dieses hier.

Blick auf Kebnekaise

Alle Anstrengungen waren vergessen, als der majestätische Kebnekaise in Sicht kam. Von hier hatten wir einen direkten Blick auf den Rabots Gletscher. Der Rest des Weges war nun einfacher, aber das Wetter verschlechterte sich. Wir erreichten nun den Kungsleden südlich von Sälka und zelteten im Tjäktjavagge nahe einem Windschutz. Das schlechte Wetter schien am Tjäktjapass hängenzubleiben. Es regnete in der Nacht nicht sehr viel. Am nächsten Tag wanderten wir zur Kebnekaise Fjällstation.

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