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Sightseeing entlang Road 550 und der Pihea Trail

(August 1997)

Die Road 550 führt von der Südküste in die Berge. Wenn Du nicht gerne wanderst, bieten Dir die Aussichtspunkte an der Straße einige der besten Blicke auf die Landschaften von Kaua'i. Wenn Du gerne wanderst, bringt Dich die Road 550 zu den Startpunkten der Trails. Wir benötigten etwa 6 Stunden, um die Aussichtspunkte zu besuchen und eine kurze Wanderung auf dem Pihea Trail zu unternehmen.

Das Wetter im Inneren der Insel wird vom Mount Waiale'ale bestimmt, der auf Grund von Niederschlagsmessungen der "nasseste Punkt auf der Erde" ist. Jeden Tag bilden sich Wolken am Mount Waiale'ale, bedingt durch die Passatwinde, während man 30 Meilen weiter südlich in der Sonne liegen und im Pazifik baden kann. Das Wetter an der Road 550 wechselt häufig zwischen diesen beiden Extremen, und es hängt vom persönlichen Glück ab, ob man gute Photos machen kann oder nicht.

 

Der Iliau Nature Loop ist ein kurzer Rundweg und der erste Aussichtspunkt an der Straße, wenn man von Süden kommt. Hier ist die einzige Stelle, an der die seltenen Iliau Pflanzen vorkommen. Man hat einen Ausblick auf den Waimea Canyon, und der Kukui Trail beginnt hier.

 

Der Waimea Canyon Overlook ist einer der besten Aussichtspunkte an der Road 550. Du solltest Dir Zeit nehmen und den Ausblick genießen.

 

Der Kalalau Overlook ist ein weiterer außergewöhnlicher Aussichtspunkt mit Blick auf eines der schönsten Täler an der Na Pali Küste. Sonnenschein erleuchtete das Tal und der Pazifik war unglaublich blau. Wir waren einige Tage später noch einmal dort, aber es gab kein weiteres Foto, da Wolken die ganze Landschaft verhüllten.

 

Eine Herde Nene Gänse landete auf einer Wiese am Kalalau Overlook. Die Nene Gans ist der Nationalvogel des Staates Hawai'i. Die Tiere waren nahezu ausgestorben, inzwischen steigt ihre Zahl aber wieder. Erstaunlich an ihrer Lebensweise ist, daß sie in der feindlichen Umgebund der Vulkangebiete brüten und ihre Jungen aufziehen können. Es scheint, daß sie auf Kaua'i häufiger sind als auf anderen Inseln.

 

Eine von ihnen stellte sich zu einem Foto auf. Man sollte sie nicht füttern, da sie sonst zu den Straßen gelockt werden, wo sie von Autos bedroht sind.

 

Die Road 550 ended am Pu'u o Kila Lookout, und der Pihea Trail beginnt hier. Wir konnten zwar nicht den ganzen Trail wandern, wollten aber wenigstens die Gelegenheit nutzen, auf einer kurzen Wanderung von eineinhalb Stunden etwas mehr von der Na Pali Küste zu sehen.

 

Der größte Teil des Weges war sehr einfach.

 

Er führt entlang dem Rand der Alaka'i Swamps, einem einzigartigen Sumpfgebiet, das wir hier überblicken konnte. Wir verließen den Pihea Trail, um auf einem kurzen Seitenweg zum höchsten Punkt des Pihea zu kommen. Wenn man dem Pihea Trail weiter folgt, erreicht man den Alaka'i Swamp Trail.

Die letzen Meter zum Pihea Lookout waren steil. Wir hielten uns an Baumwurzeln fest und zogen uns hoch. Es regnete, und der rötliche Schlamm färbte eine Teil von Carolas weißem T-Shirt. Die Färbung war für Dauer, wie wir später feststellten als wir bemerkten, daß die "Dirt Shirts" in den Boutiquen mit der gleichen Farbe gefärbt werden, nur gleichmäßiger und professionell. Der Ausblick von der Klippe war alle Anstrengungen wert.


Auf unserem Rückweg auf der Road 550 hielten wir noch am Pu'u Ka Pele Lookout, um unsere Sammlung von Aussichtspunkten zu vervollständigen, aber diesmal war der Mount Waiale'ale und seine Wolken stärker. Wir konnten nicht sehr viel sehen und fuhren wieder ins Hotel.

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