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HELIKOPTER TOUR ZUM PU'U 'O'O

(August 1997)

Der beste Weg für Touristen wie uns, möglichst nahe an eine aktiven Vulkan heranzukommen, ist eine Helikopter-Tour. Viele Gesellschaften bieten Flüge an, und wahrscheinlich hast Du auf jedem dieser Flüge gute Sicht auf die Vulkanlandschaft. Wir wählten eine Gesellschaft, die einen Flug um 17.30 Uhr anbot, denn wir nahmen an, daß der Vulkan in der Dämmerung noch besser aussehen würde. Da wir in Hilo wohnten, war die Flugzeit kürzer und wir konnten mehr Zeit an den wichtigen Stellen zubringen. Carola auf ihrem Fensterplatz (Du kannst hier etwas über die Einteilung der Sitze lesen) nahm das 50 mm Objektiv, um möglichst kurze Belichtungszeit zu haben.

Pu'u 'O'o aus 20 Meilen

Nach dem Start am Hilo Airport und aus einer Entfernung von etwa 20 Meilen kam der Vulkan am Horizont in Sicht.

Pu'u 'O'o

Wir flogen dicht unterhalb der Wolken und konnten Anzeichen von Aktivität im Krater sehen.

Pu'u 'O'o

Der Pilot kreiste um den Krater, so daß wir einen Blick hinein werfen konnten.

Pu'u 'O'o

Die Lava strömte aus (an der rechten Seite des Bildes), bewegte sich abwärts in den Krater, in dem sich ein kleiner See aus Lava gebildet hatte, und verschwand in Hohlräumen auf dem Weg ins Meer.

Pazifikküste

Wir flogen nun ebenfalls zum Meer. Am Hang des Kilauea war keine glühende Lava zu sehen, da die Ströme unter der Oberfläche verliefen. Man konnte nur ahnen, wo sie fließen würde, sie war von einer abgekühlten Kruste bedeckt. An der Küste erschien sie wieder an der Oberfläche, und Dutzende kleiner Lavaströme flossen ins Meer. Eine weiße Dampfwolke wurde von der Abendsonne erleuchtet.

.Pu'u 'O'o

Auf dem Weg zurück nach Hilo kamen wir wieder am Krater vorbei. Die Aktivität hatte in den wenigen Minuten deutlich zugenommen, aber die Sicht war schlechter wegen der Wolken. Der Pilot brachte uns wieder näher an den Krater, und wir konnten die Hitzestrahlung durch die Fenster spüren. Durch kleine Schlitze an den Fenstern kam der starke Geruch von Salzsäure herein. Der Pilot konnte nicht sehr lange hier bleiben, und wir setzten unseren Flug nach Hilo fort.

Hang loose

Goodbye mit "Hang loose", einem hawaiianischen Allzweckgruß. Dieses Mal hatte ich das Fotografieren Carola überlassen müssen, aber wir waren sehr zufrieden mit dem Flug, unseren Beobachtungen und schließlich auch mit den Bildern.

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